Klaus Dittrich: „Eine wichtige Erfahrung“

Für Klaus Dittrich ist die Innovation Journey nach San Francisco und ins Silicon Valley  eine große und wichtige Erfahrung. Der Münchener Messechef weiter: „Wir haben viele Anregungen mitgenommen für neue Kooperationen, aber auch dazu wie wir uns im Unternehmen weiter entwickeln.“​​

Urban Hike

Der Wecker läutet um 6.00 Uhr – um 6.55 ist Start zum integrierten Fitneß- Morgen. 8.5 km Stadtlauf zu den Twin Peaks mit Blick über die Stadt. Durch das Regenbogenviertel bis über die Dächer von San Francisco. Nach ungezählten Treppenstufen werden die Unterhaltungen etwas kurzatmiger, aber der Blick vom Berg bei Sonnenaufgang nach Downtown, Market Street, Golden Gate Bridge und Alcatraz belohnt. Zurück zum Hotel – 20 min Zeit für eine schnelle Dusche und schon sind wir wieder unterwegs ins Valley zum Termin mit Google. Und definitiv wach !

„Wir machen halt.“

Roman Weishäupl hat in seiner Karriere als Trendscout und Internet-Unternehmer schon verschiedene Apps gelauncht. Nun arbeitet er mit seinem Team an seinem neuesten Produkt: SafeRoom ist ein End-to-end verschlüsselter Messenger für Geschäftskunden. Wir kommen mit dem 37-jährigen Frankfurter, der seit 2012 in San Francisco lebt, auch auf die Startup-Szene zu sprechen. Der Pool an Talenten sei unglaublich, das Klima ideal. Alle stellten ihre aktuellen Produkte immer wieder einander vor, gäben Einblicke in ihre Ideen und Entwicklungen. Nach einer kurzen Pause ergänzt er: „Und… wir machen halt.“

Big Data Analytics – stay curious mit Datameer

Themen wie Big Data und Business Intelligence sind zurzeit in aller Munde und auch für die Messe München liegt die Zukunft ganz klar in der intelligenten Analyse und Nutzung von Daten. Ziel ist immer der Erkenntnisgewinn, sei es für uns selbst z.B. um besseren Entscheidungen zu treffen oder für unsere Kunden, um deren Geschäft besser zu unterstützen und Mehrwerte für Sie zu generieren.

Die Fragen sind dabei immer die gleichen: Welche Daten hat die Messe München, wie gut ist die Datenqualität unserer Daten, wie kann man die Daten analysieren, welche Anwendungsmöglichkeiten oder neue Geschäftsmodell gibt es? etc.

Eines der heißesten Start Ups im Silion Valley -das Antworten auf diese Fragen gibt- ist das deutsch-amerikanische Unternehmen: Datameer. Wir waren am Nachmittag vor Ort und haben uns vom deutschen CEO Stefan Groschupf das Produkt und die Anwendungsmöglichkeiten zeigen lassen.

image

Datameer demokratisiert das Thema Datenanalyse indem es Daten für viele Benutzergruppen zugänglich macht, anstatt sie nur für technische Fachkräfte zur Verfügung zu stellen. Damit könnte in Zukunft z.B. der Vertrieb selbständig „heiße“ Leads besser qualifizieren , die Marketingabteilung das Marketingbudget zielgerichteter bzw. effektiver einsetzen, die IT analytischer an der Optimierung der Datenqualität arbeiten oder der Geschäftsbereiche Digital explorativ digitale Services für unsere Kunden entwickeln.

Die Nutzung von Datameer erscheint einfach und kann parallel zur aktuellen Konsolidierung unserer IT-Systemlandschaft erfolgen. Das Produkt zieht sich die Rohdaten aus unterschiedlichen Quellen, d.h. z.B. unseren aktuellen Systemen in die Cloud und ermöglicht die Datenanalyse unabhängig von unserer derzeitigen Rechnerkapazitäten, Datenbankstrukturen oder Datenvisualisierungstools (wie z.B. Qlickview oder die Cognos Datenvisualisierung).

Der wichtigste Schritt liegt im erlernen der Analyse und dem Umgang mit den Daten. Durch eine agile Vorgehensweise und ein schrittweises „educaten“ von Mitarbeitern wäre es möglich unser Unternehmen in relativ kurzer Zeit in eine flexible, datenbasierte Organisationen zu transformieren. Mal sehen, was wir in den kommenden Monaten mit diesen neuen Erkenntnissen angehen werden…

Bespoke: Coworking, Demo and Event Space

Mitten in der Westfield Mall, Downtown San Francisco, liegt Bespoke. Mitglieder, die sich so in das Konzept eingekauft haben, entwickeln mitten am Point of Sale in kreativer Coworking Atmosphäre Technologien und Konzepte für den Einzelhandel. Multifunktionale Räume können für Besprechungen oder zeitlich begrenzt als Pop Up Store genutzt werden. Teil dieses Modells ist auch eine angliederte Eventfläche von 18.000 qm, die von z. B. Saleforce im Rahmen der Dreamforce Konferenz wie auch für Fashion Shows genutzt wird. Wir überlegen insgeheim, ob dieses Modell nicht auch als Sonderflächen- Konzept auf Veranstaltungen mit Retailbezug umsetzbar wäre…

Open House bei Target

Was sich im Smart Home heute schon alles realisieren lässt, zeigt die Handelskette Target in ihrem viel gelobten Open House. Über das Netz sind Produkte unterschiedlichster Hersteller von der Glühlampe (gerne auch farblich frei einstellbar, oder mit integrierten Lautsprechern) über Babykameras, Kaffeemaschinen, Kochtöpfe, Sprinkler, Türklingeln bis hin zu Schließanlagen miteinander verbunden. Besucher können all das in minimalistisch mit viel Plexiglas gestalteten Showrooms per Tablet bedienen, testen und auch dann auch direkt erwerben. Wir nehmen Anregungen mit, sehen aber vom Kauf ab und eilen zum nächsten Termin.